„Kunst bedeutet Konversation von Unterbewusstsein zu Unterbewusstsein“ (Francis Bacon). Studierende der GK2 treten mit Bildern der Ausstellung Vielartig Einzigfältig
in einen spannenden Dialog.

 

Interessant, fremd, erzeugt Ekel bei mir. Gänsehaut. Unwohlsein. Übles Gefühl im Magen.

Beschäftigen den  Künstler die Themen Tod und Schmerz sehr stark?

Ein gehäutetes Schwein? Schlachten? Religiöser und kultureller Hintergrund dieses Rituals?

Häutungen? Eine Schlange, die sich häutet, wenn ihr die alte Hülle zu eng wird? Über uns hinauswachsen, wollen wir das nicht alle?

Aber es scheint ein schmerzhafter, qualvoller Prozess zu sein.


Und warum brüllt mich das  Bild „Leise“ vor Kontrast und Farbe förmlich an?

 

 

 

Was bedeutet Fantasie für mich?

Eintauchen in fremde Welten. Abtauchen zu Orten, an denen noch niemand vor uns war.

Fantasie bedeutet frei zu sein. Ich kann alles denken und mir vorstellen, was ich möchte. Denn was ich denke, ist einzigartig und kommt so sonst nirgends vor.

Die Bilder sind mit großer Freiheit gestaltet. Diese Leichtigkeit macht es für den Betrachter einfach, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, tiefer in diese neue Welt einzutauchen.

Die Bilder erinnern mich an mich als Kind. Unbefangen träumen dürfen.

Ich habe ein befreiendes Gefühl, wenn ich die Bilder betrachte. Sie wecken in mir die Hoffnung, dass es auch noch andere Welten gibt als die unsere. 

Verwunschene. Zauberhafte.

 

 

Eine Hütte aus rohen Stämmen, in der man nicht aufrecht stehen kann. Aber liegen. Sich verkriechen.

Mehr Höhle als Hütte?

Schutz? Wovor?

Und eine nackte Figur in expressiver Gestik. Gemalt mit Acrylfarbe und Blut.

Blut?
Tierblut?
Opfertier?
Opferaltar?
Menschenblut?

Hat hier jemand sein Herzblut für die Kunst gegeben?

 

 

Falls du auch mit einem Bild ins Gespräch gekommen bist, lass uns doch an deinen Gedanken teilhaben! Dann werden wir alle ein bisschen reicher…

 

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